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Geschrieben von: H. Wunschel
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Was würde F.J. Strauß den Griechen heute sagen?
Ja, ja die Griechen, was für ein Volk! Schon in der Schule hat der fleißige Gymnasiast gelernt, dass es die hellenistischen Denker von Aristoteles bis Epikur, von Heraklit bis Platon waren, denen wir die Kultur des Abendlandes zu verdanken haben. Und natürlich der große Homer, der seit 3000 Jahren die Gelehrten der Welt mit seinen Hymnen beglückt – auch wenn sie vielleicht gar nicht von ihm selbst geschrieben wurden. Diese Ungewissheit bleibt genauso wie die Schöpfung der Odyssee als „homerische Frage“ im Raum stehen. Damit hat auch die Literaturwissenschaft ihr Alibi gefunden und muss sich nicht mehr erklären, ob es den „ersten Dichter des Abendlandes“ überhaupt gegeben hat.
Die Griechen bleiben voller Rätsel. Nur wer ihre Geschichte nicht kennt, muss sich jetzt darüber wundern, dass es dem großartigen Volk der Hellenen mit unsagbarer Schläue gelungen ist, im europäischen Haus einen Stammplatz einzunehmen, obwohl sie längst ein Hausverbot verdient hätten.
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Der Auftritt der Scheinheiligen |
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Geschrieben von: H. Wunschel
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BILD-Zeitung vs. Wulff
Es ist schon erstaunlich, wie sich die ganze Nation seit Wochen im Ausnahmezustand befindet, nur weil der großen BILD-Zeitung ein Haar gekrümmt werden könnte. Gerade jenen, die das besonders rücksichtslose Vorgehen anderen gegenüber zum Geschäftsprinzip erkoren haben.
Doch ein solches Statement suchen wir jetzt vergeblich unter den Großsprechern, die sonst immer gleich zur Stelle sind, wenn es etwas anzuprangern gilt.
Besonders scheinheilig ist der Auftritt jener, die sich ständig Gedanken über die „Würde des Amtes“ machen, um diese Würde dann umso heftiger in den Schmutz zu ziehen.
Ein typischer Sekundärpolitiker dieser Art ist der Parteivorsitzende Gabriel, der sich flugs auf die Seite der Stärkeren geworfen hat, um mit Wonne in die gleiche Kerbe schlagen zu können. Nur allzu gerne würde er jetzt mit der CDU gemeinsame Sache machen, um beim Sturz des Bundespräsidenten dabei sein zu dürfen.
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Geschrieben von: H. Wunschel
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Manche halten sie immer noch für Idealisten
Es ist erstaunlich, dass es die Grünen immer noch verstehen, sich als Idealisten zu verkaufen. Dabei sind viele von Ihnen schon längst Großverdiener und pflegen einen Lebensstil, von dem ihre Wähler nur träumen können.
Helmut Kohl brachte es in seiner unnachahmlichen Weise auf den Punkt: „Erst Bio, dann Bimbes“. Wobei Bimbes für Geld steht.
Am besten versteht dieses Geschäft wieder `mal der Ober-Grüne Josef Fischer, der als „Joschka“ schon beinahe weltbekannt ist. Seitdem ihm die grüne Politik zu langweilig geworden ist, hält er lieber in Amerika Vorträge für 20.000 Dollar am Abend.
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Geschrieben von: H. Wunschel
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Uni-Rektor wittert einen Verkaufsschlager
Seitdem man weiß, dass bei Guttenbergs akademischer Karriere auch eine saftige Millionenspende an die Universität Bayreuth im Spiel war, regte sich nun auch bei anderen Hochschulen eine bisher nicht gekannte Begehrlichkeit.
Was ist schon dabei, sagte sich mancher Uni-Rektor in der privaten Diskussion, wenn man gleich gegen Bezahlung einen bestimmten Doktortitel zur Verfügung stellt, der in Hochschulkreisen vielleicht nicht ganz ernst genommen wird. Klamm sind die Unis sowieso und den blühenden Handel mit ausländischen Titeln können sie sowieso nicht unterbinden, obwohl der Titelhandel in Deutschland verboten ist.
Der Fall Guttenberg könnte auf diesem heiklen Sektor ein neues Zeitalter eingeläutet haben, so dass vielleicht schon bald auch jene eine zweite Chance bekommen, die es auf dem normalen, steinigen Weg nicht bis ganz nach oben geschafft haben.
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Ein Geheimtipp für Computerprobleme |
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Geschrieben von: H. Wunschel
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Behinderte helfen, wo andere kapitulieren
Markus Schmidt war ein tüchtiger Mann in einem Berliner Reinigungsbetrieb. Sein Endziel war die Meisterprüfung, mit der er sich vielleicht einmal selbstständig machen könnte.
Nachdem er diesen Gedanken bei seinen Kollegen zur Diskussion stellte, drehte sich plötzlich die Stimmung im Betrieb. Der unternehmungslustige junge Mann hatte plötzlich das Gefühl, dass man ihn nicht mehr haben wollte. Er spürte es deutlich, aber er wusste nicht warum. Er hatte nur einen Verdacht: Konnte es seine Behinderung sein, die den Chef veranlasste, den junge Mann nicht mehr bis zum Meister zu fördern?
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Teheran: Kein Paradies für Hunde |
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Geschrieben von: H.Wunschel
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Teheran ist kein Paradies für Hunde. Jetzt drohen sogar hohe Strafen
Wer seinen Hund liebt, der sollte nicht nach Teheran ziehen. Denn dort gibt´s kein Paradies für Vierbeiner, seitdem einige Abgeordnete mit dem Bannstrahl drohen.
39 Parlamentarier sind dieser Tage mit einer ungewöhnlichen Initiative an die Öffentlichkeit getreten: Wer mit seinem Hund auf öffentlichen Plätzen, in der U-Bahn oder auch in Wohnungen angetroffen wird, soll künftig mit einem Bußgeld von 100 € - 500 € bestraft werden. Außerdem droht die sofortige Beschlagnahme des Tieres. Falschparken oder Geschwindigkeitsüberschreitung ist dagegen ein Kinderspiel.
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Die strengen Professoren von Bayreuth |
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Geschrieben von: H.Wunschel
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Seit der Causa Guttenberg sind die Doktorväter besonders streng
Man sagt ja, dass die Professoren der Universität Bayreuth jetzt besonders streng zu Herrn von Guttenberg sind, damit in der spektakulären Doktoraffäre nicht der geringste Makel an den akademischen Würdenträgern kleben bleibt.
Ein großes Tabu ist nämlich die Millionenspende der Rhön-Klinik AG, deren Hauptaktionäre damals die Guttenbergs waren. Möglicherweise wird auch noch `mal jemand danach fragen, ob man sich durch diese Großherzigkeit nicht auf der anderen Seite zu einer gewissen Großzügigkeit verpflichtet fühlte.
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Eine Freundschaft, die nie vergeht |
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Geschrieben von: H.Wunschel
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Michael Gorbatschow bleibt ein Freund der Deutschen. Seine OP in München verlief erfolgreich
Es war die größte Leistung von Helmut Kohl, dass er den damaligen Sowjet-Herrscher Gorbatschow zu einem Lebensfreund der Deutschen gemacht hat.
Heute ist es beinahe eine Selbstverständlichkeit, dass sich der weltbekannte Russe für ein deutsches Krankenhaus entscheidet, um sich hier operieren zu lassen. Natürlich hätte er sich genauso eine Klinik in den USA, in England oder in der Schweiz aussuchen können, wo er ebenfalls eine erstklassige Medizin bekommen hätte.
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Geschrieben von: H.Wunschel
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Gesucht wird: ein Kriegsgrund für die Bomben auf Tripolis
Was empfinden wir bei dem Schreckenswort „Gaddafi“? Natürlich, wir denken zuerst an einen Despoten, der sein eigenes Volk massakriert. Wir denken an einen Wüstenherrscher, der seit 40 Jahren auf der Weltbühne irrlichtert – und trotzdem nicht gestürzt werden kann.
Gaddafi, ein Phänomen, ein Rätsel oder wirklich ein Wahnsinniger, der bisher nur Glück gehabt hat? Was ist Wahrheit, was ist Propaganda? Und hier fängt´s an, schwierig zu werden, denn es gibt auch Heerscharen von Anhängern, die für diesen Mann durchs Feuer gehen.
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Geschrieben von: H.Wunschel
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Das Kunststück der blonden Löwin
Was ist das nur für eine Frau! Als sie damals in Wien als junge Medizinstudentin den schon etwas älteren Herrn Schaeffler kennen lernte, hatte dieser im fränkischen Herzogenaurach ein winziges Unternehmen, das die Auto-Ersatzteile noch mit dem Handwagen auslieferte.
Heute jongliert seine Witwe Maria-Elisabeth Schaeffler mit Milliarden, so als wär´s schon immer so gewesen. Kaum jemand aus der deutschen Wirtschaft hatte der blonden Löwin noch eine Chance gegeben, als offenbar wurde, dass sie sich bei der feindlichen Übernahme des dreimal größeren Continental-Konzerns übernommen hatte.
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